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NEUBAU PORTALKLINIK FÜR DAS KLINIKUM DER UNIVERSITÄT MÜNCHEN

Anerkennung

Der Erweiterungsbau der Portalklinik entwickelt sich konsequent aus den bestehenden Strukturen heraus. Zur "Nervenklinik" nach Westen wird ein deutlicher Abstand eingehalten, der den Parkcharakter der Gesamtanlage erhält. Die Höhenentwicklung orientiert sich an den bestehenden Trauflinien der denkmalgeschützten Gebäude. An der Ecke Nußbaum- Ziemssenstraße entwickelt sich der Haupteingang für den Erweiterungsbau. Die drei Nord-Südhauptachsen des Bestandes werden in den Erweiterungsbau fortgesetzt.

Quer dazu erstreckt sich vom Eingang an der Ziemssenstraße im Osten zur Liegendvorfahrt und zum Notfallportal im Westen die Magistrale des Erweiterungsbaus. Hier liegen die Zugänge zu allen Portalen und zu den Vertikalerschließungen. Die Ebenen der Portale werden zusätzlich über großzügige Freitreppen miteinander verbunden, so dass geschossübergreifend eine gute und übersichtliche Orientierung möglich wird.

Die Architektur der Fassade steht in deutlichem Kontrast zu den Altbauten. So bleibt die Symmetrie des Hauptgebäudes erhalten und der Neubau wird zum seblstbewussten Seitenflügel. Das Erdgeschoss zeigt sich in einem Rhytmus von Sichtbetonscheiben und raumhohen Verglasungen. Die Obergeschosse erhalten eine elmentierte Fassade aus Holz-Aluverglasungen und davor einen Filter aus Glaslamellen verschiedener Blautöne. Das Gesamtensemble lebt von dem Kontrast der massiven bestandsgebäude und des leichten gläsernen Neubaus.

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